Vereinausflug

30. und 31.08.2008

 

Bei wunderschönem Wetter trafen, sich um 8.00 Uhr morgens, beim Wirt´z Hubenstein 12 Motorradfahrer und ein Beifahrer, um gemeinsam ins Allgaü zu starten. Kurz nachdem jeder da war, wurde noch grob die Richtung besprochen in die es gehen soll. Mit dabei waren dieses Jahr auch wieder ein paar Gastfahrer, da Fitsch aus Kalling der letztes Jahr schon mit dabei war sowie da Mutlitz Stefan und da Fellermayer Flo. Und damit sich bei unserem Ausflug auch keiner verirrt, teilte da Herbert noch Übersichtskarten der geplanten Tour aus. Anschließend ging es dann auch los, erst mal nach Erding wo wir auf die Autobahn Richtung Lindau fuhren. Auf der A96 blieben wir auch einige Zeit, wobei einer mit der Zeit ein bisschen ins Schwitzen kam da sein Tank mit der Zeit ziemlich leer wurde. Somit fuhren wir von der Autobahn runter um nach einer Tankstelle zu suchen, die wir auch schnell fanden.

Doch nachdem wir feststellten das hier immer nur einer tanken konnte, machten nur einige den Tank voll, der Großteil beschloss bis zur nächsten Tankstelle weiter zu fahren. Damit wir nicht den ganzen Tag beim tanken verbringen.

Als uns dann Mittag der Hunger packte machten wir an einer Wirtschaft halt, wo wir auf der Terrasse bei strahlenden Sonnenschein die Aussicht auf den Bodensee genossen. Das Essen war ziemlich einheitlich denn für die eine Seite vom Tisch gab es Wiener Schnitzel während die anderen sich die Grillteller schmecken ließen. Nur einer konnte sich mit keinem vom beiden anfreunden, er griff zu den Käsespätzle. Nach dem guten Essen fuhren wieder weiter nach Österreich zu unseren lieben Nachbarn. Und wie es in Österreich so ist ging es öfters mal Berg auf und Berg runter, was uns ja keine Probleme bereitete. Doch auf einmal bemerkte einer von uns dass bei Ihm die Luft im Vorderreifen ziemlich Berg ab ging, nur gut dass auf den Weg ein hilfsbereiter Schmid lag der gerade dabei war einen alten Bulldog neu zu lackieren. Da er den Luftschlauch schon in der Hand hatte pumpte er gleich seinen Reifen wieder auf. In dieser Zeit entdeckten die anderen gleich ein paar interessante Sachen. Denn in seiner Schupfa war gleich ein Dutzend restaurierter Oldtimer Bulldogs darunter auch ein Eigenbau von Ihm, alle im besten Zustand. Was uns auch von Anfang an noch ins Auge stach war der Balkon vom Haus und das was drauf stand.

Nachdem diese kleine Panne behoben war fuhren wir weiter, als wir dann einem kleinen Pass rauffuhren, wo die Straße zum Teil nicht geteert war sondern nur aus Kies bestand, ist für einen echten Biker aber auch kein Problem. Machten wir noch mal eine kleine Pause.

Anschließend machten wir uns gemütlich auf die Suche nach einer Unterkunft für die Nacht. Trotz der Anzahl von 13 Leuten fanden wir ruck zuck eine Wirtschaft die genügend Platz hatte. Da es noch nicht spät war hatten wir auch noch alle Zeit der Welt um im Biergarten schon mal was zu trinken. Nachdem jeder ausgetrunken hatte ging es in die Zimmer um sich zu duschen und sich fürs Abendessen umzuziehen. Beim Abendessen wurde dann der weitere Teil des Abends geplant, es war aber schnell klar dass wir das nahegelegene Zelt mal aufsuchen werden, da es ja gleich vor unserer Haustüre lag. Dort stellte sich heraus das der heimische Motorradverein der „MC Tyrol“ eine kleine Party veranstaltete. Der Ausschankwagen im Zelt war vom Erdinger Weißbräu und somit konnte man auch ein heimisches Bier trinken. Bei dem Fest wurde an alles gedacht da gab es Livemusik, einen DJ, richtig große Steaksemmeln, Weißbier vom Faß und dazu noch ein paar Tanzauftritte. Somit war keiner abgeneigt ein paar Stunden bei der Party zu bleiben, es war ja auch was geboten.    

Am nächsten morgen beim Frühstück, das leider nicht allzu reichlich ausfiel, ließen wir uns die Impressionen vom Tag davor noch mal durch den Kopf gehen. Somit gab es ganze Frühstück über nur ein nur Thema, das aber auch nicht ohne war.

Als jeder wieder gestärkt war packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Heimweg. Beim nächsten Tankstopp ging es dann los! Denn bei der nächsten Einmündung wartete einer nicht auf die letzten beiden der Gruppe. Somit waren Sie gezwungen kurzerhand den 50:50 Joker zu ziehen, doch Ihre Entscheidung war falsch und Sie fuhren schlappe 15 km in die falsche Richtung. Als dann der Kontakt zu den abtrünnigen wieder hergestellt wurde, lotste Sie da Siege per Handy wieder zu den anderen, zu einer Tankstelle in Murnau. Bei der gleich gegenüber eine Pizzeria einen guten Eindruck machte. Doch es wurde beschlossen bei einem Wirt außerhalb Mittag zu Essen, denn wir auch wenig später fanden. Dort hatten wir auch schnell ein schönes Plätzchen, unter einem Sonnenschirm, gefunden. Bei sommerlichen Temperaturen ließen wir uns das Essen schmecken.

Danach ging es an die letzte Etappe des diesjährigen Vereinsausflug. Wir fuhren über Rott am Inn, Rosenheim und Haag nach Hause. Beim Wirt´z Hubenstein wieder angekommen, sperrte dieser gleich auf und wir ließen den Ausflug bei schönem Wetter und einer Halbe Bier ausklingen.