Vereinsfeier
23.07.2005
Los ging's an diesem Tag um 15.00 Uhr, und zwar mit dem Aufbau. Es waren wie abgemacht fast alle erschienen, obwohl natürlich wieder einige Mitglieder diesen Teil vom Fest ausfallen lassen mussten, da es immer wieder Arbeiten gibt, die sich überschneiden, leider. Trotzdem ist der Aufbau, wie nicht anders zu erwarten reibungslos erledigt worden.
Natürlich ließen sich einige bei dieser Gelegenheit, schon die erste Halbe Bier schmecken.
Richtig zur Sache ging's dann gegen 19.00 Uhr, wo sich die Grillspezialisten schön langsam an die Arbeit machten, bei denen wir uns natürlich wieder gesondert bedanken wollen. Ausser Fleisch und Würste gab's wieder mal Steckerlfisch, die hervorragend mundeten.
Gut besucht war dieses Fest auf jeden Fall. Bei ca. 50 Gästen war auch was fürs Auge dabei, was wahrscheinlich ausschließlich unseren Jung-Bikern zu verdanken ist. Bis ca. 24.00 Uhr wurde dann gemütlich gespeist und getrunken, sogar soviel, dass das Bier für einen kurzen Moment sehr knapp war. Durch richtige und hervorragende Organisation konnte man aber dann die Katastrophe gerade noch abwenden und es war sofort wieder ausreichend Nachschub vorhanden.
Dann gegen 00.30 Uhr kam das Fest zum absoluten Höhepunkt. Der Robert war ja für diesen Part zuständig, und ihm kann man nun wirklich keine Nachlässigkeit unterschieben. Der erste Auftritt unserer Dame war schon sehr voller Power und einige Gäste sammelten hautnahe Erfahrungen. Wir wurden dann noch mal fast eine halbe Stunde auf die Folter gespannt, dann wurde erst mal die Akustik auf den rechten Pegel gerückt, und die Spannung unter den Gästen stieg auf einen heißen nicht mehr zu beschreibenden Höhepunkt. Dann war es soweit, eine schwarz bekleidete weibliche Person mit brennenden Kerzen und in Leder betrat die Arena, mitten im Raum eine fast hilflosscheinende männliche Person, die zufällig heute Geburtstag hatte, und deswegen die folgende unmenschliche und abartige Tortour über sich ergehen lassen musste. Mit Hundeleine und auf allen Vieren spürte er dann die schmerzenden Peitschhiebe auf seinem zierlichen Rücken, und die Menschenmassen forderten immer mehr. Mit letzter Kraft salbte er dann seine Wunden ein, und nicht nur seine Wunden, sondern auch noch alle anderen offen Wunden, die ihm in die Hände kamen. Nach diesem echten Höhepunkt versuchten wir dann diese schmerzhaften, schwer zu verarbeitenden psychischen Eindrücke mit Alkohol zu verdrängen. Der Martin heizte dann sogar denn Grill wieder an, und so gab's gegen 03.00 Uhr noch mal was zu Essen, sehr lobenswert.
Die Labilsten unter uns brauchten dann sogar bis 06.00 Uhr morgens, bis sie diese seelischen Narben auskuriert hatten.
Am gleichen Tag um 10.00 Uhr (Treffpunkt zum Aufräumen) waren dann natürlich nicht alle anwesend. Diejenigen, die aber gekommen waren, machten in kurzer Zeit wieder reinen Tisch, und alles war wieder wie vorher.
Schön war's auf jeden Fall und man kann sich schon auf die Feier 2006 freuen.